Kniegelenkersatz bei Arthrose - Dr. Andrea Kuchling

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Kniegelenkersatz bei Arthrose:

Die Kniegelenksarthrose, auch Gonarthrose, ist eine langsam progrediente, nicht-entzündliche, degenerative Veränderung (Arthrose) des Kniegelenks, die zu einer fortschreitenden Zerstörung des Gelenkknorpels und anderer Gelenkstrukturen führt. Ursachen sind degenerativer Knorpelabbau, Entzündungen, Gelenkfehlstellung, höheres Lebensalter und erhöhtes Körpergewicht (Adipositas). 
Eine Gonarthrose führt zu Schmerzen und zu einer eingeschränkte Beweglichkeit im Kniegelenk. Instabilitätsgefühl sowie Schwellung im Kniegelenk können einhergehen. Nach ausreichender Diagnostik, konservativ ausgereizten Therapien (Infiltrationen, physikalischen und physiotherapeutischen Behandlungen, Gewichtsreduktion etc.) und fortgeschrittener Gonarthrose besteht die Möglichkeit einer Operation mit einem künstlichen Ersatz des Kniegelenkes (Knieendoprothese).


Bei einem künstlichen Kniegelenk unterscheidet man zwei Varianten:

1. Halbschlittenprothese:
dieser Typ von Prothese kommt dann zum Einsatz, wenn eine isolierte einseitige Abnützung vorliegt, d.h. wenn nur die Innenseite oder nur die Außenseite des Gelenks betroffen sind, außerdem müssen Kreuz- und Seitenbänder intakt sein

2. Totalendoprothese:
dieser Typ von Prothese kommt dann zum Einsatz, wenn das gesamte Kniegelenk abgenützt ist

Vor jeder Operation erfolgt eine digitale Planung, bei der Größe, Position und Ausrichtung der Prothese genau bestimmt werden.
Der stationäre Aufenthalt beträgt durchschnittlich zwischen 7 und 9 Tagen.
 
 
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